#jahrin3worten

Auf twitter geht gerade der Hashtag #jahrin3worten um. Worum es dabei geht, ist eigentlich selbsterklärend.

Ich find die Idee super, und habe schon ein paar wirklich tolle Sachen gelesen! Es ging um die Weltmeisterschaft, Kinder, Trauungen, Beerdigungen, neue Liebe, alte Liebe, viele gute Witze, also alles einmal durch. Es ist erstaunlich wie viel in drei Worten stecken kann.

Mein Jahr in drei Worten:

Traummann, Familie, Freunde

Ich fand es wirklich schön, so nochmal über mein Jahr nachzudenken. Dieses Jahr verging so schnell, wie gefühlt kein anderes bisher. Ich habe tolle neue Menschen getroffen, kennen- und lieben gelernt, einen wichtigen Menschen verloren, Freunde dazugewonnen, einen herrlichen Urlaub verbracht und viel gelernt.

Falls du Teil meines Jahres warst: Danke 🙂

Was sind eure drei Worte?

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Meine Fernbuserfahrungen

Wenn ich allein unterwegs bin, reise ich fast ausschließlich mit Fernbussen. Für mich geht es von Darmstadt aus mit dem Zug zum Frankfurter Hauptbahnhof und von dort aus dann meistens entweder nach Dortmund (ZOB) oder Stuttgart (Flughafen/Messe).

Bisher bin ich mit einigen Unternehmen unterwegs gewesen:

Fangen wir mit den wichtigsten Fragen an, die mir auch andauernd gestellt werden.

FAQ:

Wie bucht man denn so eine Fahrt?

Hauptsächlich über die jeweiligen Internetseiten. Vor Ort ist an den Bushaltestellen auch meistens ein Ticketschalter oder ein kleiner Laden, in dem man dann die Tickets bekommt.

Wie finde ich die richtige Buslinie?

Ich gucke oft zuerst bei busliniensuche.de, um schon mal eine Übersicht zu haben, welche Busse wann fahren. Hier werden einem auch direkt Preise angezeigt und manchmal stößt man auf einen Rabattcode. Sehr zu empfehlen!

Wie funktioniert eine Buchung im Internet?

Das ist immer recht ähnlich, ich mach es mal am Beispiel vom ADAC-Postbus:

  • Direkt auf der Startseite wählt man Start, Ziel und Datum der Hin- und Rückfahrt, falls gewünscht und die Anzahl der Mitreisenden.
  • Jetzt werden einem meist mehrere Fahrten am jeweiligen Tag angeboten. Hier den Favoriten aussuchen -> Zur Buchung
  • Vor- und Nachname der Mitfahrenden Person eingeben (eventuell eine Sitzreservierung)-> Zur Bezahlung
  • Vor- Nachname und Adresse des Zahlenden angeben -> Weiter zur Bezahlung
  • Zahlart wählen
  • Zahlen

Bei manchem Bussen, gibt es die Möglichkeit, seine Handynummer zu hinterlegen, um dann über eventuelle Verspätungen informiert zu werden.

Was sind die verschiedenen Zahlungsarten?

Meistens die üblichen Verdächtigen: Lastschriftverfahren, Kreditkarte, Paypal. Ohne Paypal war es mir beim City2City irgendwann gar nicht mehr möglich zu zahlen, ohne auf eine dritte Seite mit kryptischer URL weitergeleitet zu werden, auf der ich dann meine Pin für mein Onlinebanking angeben sollte. Hier ist es sinnvoll vor der Suche nach der passenden Fahrt eventuell zu gucken, ob man mit den gegeben Methoden überhaupt zahlen kann oder möchte.

Habe ich einen festen Sitzplatz im Bus?

Jain. Nicht bei jedem Unternehmen bucht man den Platz mit bzw. wird einem ein Platz zugewiesen. Im ADAC-Postbus kann man gegen einen Aufpreis einen Wunschplatz buchen, ohne Aufpreis wird einem ein Platz zugeteilt. Im FlixBus, MeinFernbus und DeinBus ist die Platzwahl frei.

Wie sieht es mit der Beinfreiheit aus?

Da kann ich nicht mitreden. Mit 1,61 m habe ich überall genug Platz.

Wieso sind die Fahrten nicht immer gleich teuer?

Je nach Besetzung des Busses variieren die Preise. Je leerer der Bus, desto billiger das Ticket. Je voller, desto teurer. Früh buchen lohnt sich also!

Was passiert unterwegs mit meinem Gepäck?

Bei den meisten Unternehmen hat man ein Gepäckstück und ein Handgepäckstück frei. Nur beim ADAC-Postbus gibt es Gepäckmarken. Man bekommt dann also eine kleine gelbe Marke mit einer langen Nummer darauf, während sich das Gegenstück dazu am jeweiligen Gepäckstück befindet.

Bei der Ausgabe sollen dann die beiden Nummern verglichen werden. Die Realität ist: Selten wird wirklich verglichen. Meistens reicht es, dass man eine Marke in der Hand hat. Aber ich finde den Versuch schon wirklich gut. An jeder Station gibt es beim ADAC-Postbus auch mindestens eine Person, die sich schon vorher um die Marken kümmert und das Gepäck ausgibt und einlädt. Bei anderen Unternehmen muss das meistens jeder selbst machen und es endet regelmäßig in großem Chaos.

Gibt es immer WLAN?

Leider nicht. Einige Unternehmen nutzen Leihbusse (gerade, wenn die Bahn mal wieder nicht fährt) da gibt es ganz oft kein WLAN. Und auch wenn welches vorhanden ist, solltet ihr nicht zu viel erwarten. Positiv überrascht war ich allerdings vom Media Center im ADAC-Postbus. Hier kann man sich im WLAN Filme ansehen und Musik und Hörbücher hören.

Habe ich unterwegs Strom? 

Ja, unter jeder Sitzreihe gibt es eine Steckdose und das in so gut wie jedem Bus.

Welches Unternehmen ist dein Favorit?

Ich glaube, das konnte man schon gut rauslesen: Ich bin wirklich am meisten vom ADAC-Postbus begeistert. Warum? Es gibt Dreipunktgurte, das WLAN funktioniert in 95% der Fälle, es gibt durch die zugewiesenen Plätze keine Schlacht am Eingang, die Gepäckmarken, und und und.

Ich hoffe, es sind erst einmal alle Fragen beantwortet. Falls mir noch mehr einfällt, folgt das noch.

Mein Fazit zu Fernbussen:

Auf jeden Fall! Für mich ist die Bahn vor allem kurzfristig einfach VIEL zu teuer. Ich bin relativ klein, da kommen meine Knie überall unter und Mitfahrgelegenheiten sind seltener geworden und auch nicht immer spontan zu bekommen. Neue Leute kann man aber auch im Bus kennen lernen! Ich habe mich schon oft mit Leuten an der Haltestelle oder im Bus unterhalten und bisher nur gute Erfahrungen gemacht.

In letzter Zeit bin ich oft gefahren, wenn die GDL gerade gestreikt hat, da waren die Straßen überfüllt und ich hatte immer Verspätung. Sie schaffen es aber auch oft pünktlich.

Alles in allem ist der Bus ist für mich am gemütlichsten.

Ich hoffe, das konnte irgendwem helfen.

Gute Fahrt! 🙂

Endlich mal was Neues

So.
Ich hab ja schon seit Ewigkeiten nichts mehr gebloggt. Streng genommen habe ich nur einmal gebloggt. Ich hab mir jetzt mal vorgenommen, das zu ändern. Durch die WordPress-App wird das alles jetzt vielleicht regelmäßiger und vor allem deutlich einfacher stattfinden.

Aber es wird anders.

Naja, was nie war kann sich nicht ändern, aber ich nehme es mir jetzt alles anders vor. Größere Beiträge zu verfassen, hat ja anscheinend nicht geklappt. Nun gibt es kurze Beiträge zu Dingen, die ich gerade mache, die mich gerade interessieren oder eben so passieren.

Jetzt gibt es nicht mehr viel zu sagen. Gleich gibt es also den zweiten Startschuss für den Blog.

Auf die Plätze, fertig, LOS!

Vom A bis zum Z

A, wie Anja.

Das bin ich. Über mich habe ich schon geschrieben.

Meine Eckdaten:

22 Jahre

Studentin in Darmstadt

Ursprünglich aus Hagen

Seit neuestem sehr begeistert vom Stricken!

Jetzt zum Z.

Seit der 12. Klasse etwa, kann ich jetzt Zauberwürfel lösen.

Zauberwürfel oder Rubik’s Cube sind die Dinger, die früher JEDER hatte. Ein schönes Denkspiel, das im Dezember 1977 zum ersten Mal verkauft wurde und in den 1980ern absoluter Trend und das Spielzeug in jedem Kinderzimmer war.

Ich hatte auch schon vor der 12. Klasse einen Würfel in der Hand, doch erst, als ich gesehen habe, wie Klassenkameraden so ein Teil wirklich lösten, hat mich der Ehrgeiz so richtig gepackt. Ich wollte das auch können!

Aber wie lernt man das so einfach?

Es gibt viele verschiedene Methoden, einen Würfel zu lösen. Ich persönlich benutze die Fridrich-Methode (hinter dem Link verbirgt sich ein meiner Meinung nach gutes Video zur Erklärung).

Seit ich den Würfel lösen kann, habe ich versucht die Methode unzähligen Menschen zu erklären. Was ich schnell gelernt habe: Menschen lernen ganz unterschiedlich! Ich persönlich habe das Lösen am besten durch Videos und ständiges Ansehen gelernt. Die Lösungen gibt es auch in schriftlicher Form mit Abkürzungen für jede Drehung oder Bildern, die die Schritte erklären.

Für mich war es mehr als interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Leute auf meine Erklärungen reagieren und wie schnell sie das Gelernte umsetzen können. Insgesamt ist es auch nach knapp 5 Jahren noch nicht langweilig geworden mit dem Würfel zu spielen. Nach einiger Zeit ging es dann für uns in der Klasse darum, schneller zu werden. Ich habe mir irgendwann bei Cubikon einen Speedcube gekauft, der viel schneller läuft, als ein original Rubik’s Cube. Den aktuellen Rekord hat der Niederländer Mats Valk mit 5,55 Sekunden aufgestellt. Unter Wettbewerbsbedingungen haben die Speedcuber 10 Sekunden Zeit sich den Würfel in verdrehtem Zustand genauer anzusehen. Die Zeit wird mit Hilfe von Matten gemessen, in denen sich Sensoren befinden. Die Stoppuhr startet, sobald eine Hand den Sensor verlässt und endet, wenn die Hand wieder aufliegt. Mein aktueller Rekord liegt bei 37,90 Sekunden und ist damit weit weg vom Weltrekord. Zufrieden bin ich trotzdem.

Falls sich jetzt wirklich jemand mehr dafür interessiert und Lernen möchte so einen Würfel zu lösen, freut es mich sehr. Wenn ihr Fragen habt, versuche ich gerne zu helfen.

Viel Spaß beim Würfeln! 🙂